Denken und schlafen kann man nicht genug.

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Und sei ein langes Wort: schrieb Elisabeth Borchers, sagte, bei Büchner, Danton. »Die vielen Bücher« heißt das Gedicht. Die vielen Bücher, die geschrieben wurden um ›Utopie‹ – auch ›un‹, wärs ein Wort, wäre lang wie das ›und‹ in ›Utopisten und Pragmatiker‹, ein engstes Hyperbaton hier, dort: noch enger – das caput mortuum einer endlosen Reihe Pejorativa, von Unmensch bis Unwort. Wir sind beim Thema, es geht ums Ganze. Was beim Utopischen unmittelbar ins Zentrum schnellt, sind das Kleine und Große, Enge und Weite, Ahnung und Gegenwart … Dass Letzteres überraschend den Titel von Eichendorffs Erstroman einstellt fürs pragmatisch-regelrecht gewärtigte ›Gegenwart und Zukunft‹, sei jenen zugesonnen, denen ›Utopie‹ sogleich in der Translation zum Unwort als ›Sozialromantik‹ entweicht. So kurz jedoch wollen wir nicht denken.

Größer als eine Hand 
& passt in sie hinein …

Dein Fuß im Wasser, Dasein
durch Verdrängung, 
Spuren von Sichtbarem …

In Sehnsucht fühlt das Leben,
dass es lebe, der Regen die Savanne,
Wüste jenen, die Fliege
kreist um einen Sehnsuchtspunkt …

Es war einmal, da wurde alles Gold
der Leute Stroh & einer nahm sich Leute,
Land & Leben für sein Haus

Versteckt wohnt, an die Dinge
gelehnt, neben der Leere,
der Mensch,

Make-up der Gedankenkinder,
Drusen, aus Parfait gemacht,

Der Vorderteil vom Schweinehund,
der drinnen wohnt, ist rosa, rund
& pfeift, wenn ich nach draußen geh
& überall Schlamassel seh.

Der Herbst & Sommer schütteln
sich die Hände & dunkle Stellen
reifen auf dem Obst.

Leib spricht:
We/ä/nde.

Die Leute hängen an den Regenstrippen
wie Luftballons aus einer Unterwelt,
& stoßen sich beim Platzen in die Rippen
und über ihnen schwebt ein goldner Held.