Zwischen den Tagen

Zwischen schon & dort,
zwischen hier & noch:
morgens um vier, die Welt,
tja. Äußerstes Drinnen,
so man es hat. Oder,
lange Nacht hinter sich:
äußerstes Draußen. Neben dir scheuern
Leisten die Wand, Fahrbahn
regt sich von Tieren, Träume
reden ein ernstes Wort, Lachen
spielt hinter Bäumen, Sterben
zieht sich unter namenlosen
Bedeckungen hin. Fuchs
& Fusel sagen sich guten Morgen,
noch stehn die Nachrichten
auf dem Prüfstand, aber
die Katastrophen sind
unterwegs. Die Wände
stehen erschrocken wie Wild,
auf der Fahrbahn liegen
seine Stammbäume, Kopf an
Schulter mit Schatten
von Säufern. Du vielleicht, hinter Wänden,
hast noch die Nahrung vom Abend
zur Hälfte im Leib, draußen
rollen die Schatten sich
in das Laub & drinnen
weht es auf einmal.

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